Ladungssicherung

Um Güter gefahrfrei und sicher transportieren zu können ist eine ordnungsgemäße Ladungssicherung zwingend notwendig. Auch der Gesetzgeber verpflichtet hierzu ausdrücklich.

Grundvoraussetzung für eine wirkungsvolle Ladungssicherung ist stets eine angemessene Ladungseinheitensicherung.

Die für die Ladungssicherung zu verwendenden Komponenten sind von der jeweiligen Aufgabenstellung abhängig. Basics sind hierbei Antirutschmatten, Zurrgurte und Stausäcke.

Im Bereich der Zurrgurte gibt es Mehrweg-Ratschensysteme und Einweg-Verzurrsysteme. Verzurrt wird entweder mittels Direktzurren (Diagonalzurren oder Kopfschlinge) oder mittels Niederzurren. Beim Direktzurren wird die Ladung direkt durch die Kraft des Zurrmittels gehalten. Beim Niederzurren wird die Ladung durch Erhöhung des Drucks auf die Ladefläche und damit Erhöhung der Reibung gesichert.

Einwegzurrgurte werden mit Schnallen verschlossen. Die Verzurrung erfolgt über separate Spanngeräte. Die Handhabung von Einwegzurrgurten ist sehr einfach. Es ist jedoch wichtig, dass die eingesetzten Komponenten (Band / Schnalle / Befestigungshaken) jeweils aufeinander abgestimmt sind und auch zu den jeweiligen Verzurrmöglichkeiten (u.a. Festigkeit der Ankerpunkte) passend sind. Auch müssen geeignete Spanner eingesetzt werden, die es erlauben, die für eine optimale Sicherung notwendige Vorspannung aufzubringen.

Bei Einwegzurrgurte gibt es zwei Typen:

a) Gewebtes Band

Dieses Band besteht aus längs und quer verwebten Polyesterfasern. Es ist besonders reißfest und spleißt nicht auf. Es ist daher optimal für die Ladungssicherung in Containern, auf Flats sowie für die Sicherung von Gütern im Schiffs- und Bahnverkehr geeignet.

b) Kompositband

Bei diesem Band sind die einzelnen parallel liegenden Polyesterfäden durch eine Kunststoffummantelung aus Polyethylen und Polypropylen geschützt. Dies bietet insbesondere Schutz gegen schärfere Kanten oder auch Chemikalien wie Säuren und Laugen.